Wilbers

14.06.2017 - Mit Wilbers um die Welt!











Wir sind dann mal weg!

Einmal das große Abenteuer mit dem liebsten Hobby verbinden? Viele Motorradfreunde träumen von der großen Ferne, der großen Reise. Obwohl oder gerade weil unsere Welt gefühlt immer kleiner wird, finden sich immer Menschen wie Kerstin Pätzold und Stefan Klimek, die mit Anfang 40 ihre Jobs kündigten und mit ihren Motorrädern auf Weltreise gingen. „Einspurig reisen“, nennt Stefan Klimek das.

Im Fall unseres sympathischen Paares dauerte die Reise ganze zwei Jahre, von Landsberg nach Landsberg über gut 110 000 Kilometer. Und dabei sind sie nicht nur auf breiten Straßen durch die zivilisierte Welt gereist, sondern durch Europa, Afrika, Südamerika und Asien. Neben aller Euphorie über die vielen Eindrücke, Erlebnisse und Abenteuer gab es unterwegs auch Probleme. Aber bei einer solchen Tour gehören Strapazen, Unannehmlichkeiten und kleinere Unfälle auf unwegsamen Gelände einfach mit dazu. Hier werden die eignen Grenzen und die Grenzen des Fahrzeugs ausgetestet! Jedoch sind die gesammelten Erfahrungen, die unvergleichlichen Bilder und Erinnerungen alle Mühen locker wert!

Zur Seite stand den beiden ein auf Maß gefertigtes Wilbers Fahrwerk und der Wilbers Kundendienst, den das Paar als “vorbildlich“ beschreibt. Für das große Abenteuer hatten wir ihnen für ihre R 1200 GS ein Komplettfahrwerk gebaut – um 25 mm höhergelegt und auf die extremen Belastungen und Gewichte ausgelegt – schließlich handelte es sich um ca. 210 kg Dauerbeladung auf zum Teil unterirdisch schlechten Strecken. Da kommt auch das beste Fahrwerk manchmal an seine Grenzen.

Besonders schlimm war es auf der Wellblechpiste, der „Tourkanaroute“ in Afrika oder auf den katastrophalen Straßen in Afghanistan. Ganz davon abgesehen, dass die BMW bei einer Flussüberquerung in Afghanistan fast abgesoffen wäre, wurde auch das Fahrwerk ordentlich
rangenommen.

Trotz der Extrembelastung hat das Wilbers Fahrwerk aber bis zum Ende durchgehalten, obwohl es auch kleinere Schwierigkeiten gab. Diese wurden von uns jedoch unkompliziert im Rahmen unseres Notfallservices und zur Zufriedenheit der Reisenden behoben, sodass die Weltenbummler als Fazit von Ihrem (unserem) Produkt überzeugt sind!

Nun sind Kerstin und Stefan gerade zu Hause angekommen und schon träumen sie davon, wieder „auf Tour“ zu gehen. Diesmal aber nicht ganz so weit und nicht ganz so lange, sondern vielleicht zum Nordkap, nach Russland, in die Mongolei, oder auf der Westroute durch Afrika.

Sicher wird auch das Wilbers Fahrwerk wieder mitfahren, da es sich laut Stefan sehr bewährt hat. Wir wünschen den sympathischen Weltreisenden weiterhin alles Gute bei Ihren Plänen und allseits eine gute Fahrt! Wer mehr über die Abenteurer von Kerstin und Stefan erfahren möchte, der findet ihren Blog unter www.einspurig-reisen.de.
Wenn Sie auch eine Weltreise oder Ähnliches planen und dafür Ihr Fahrwerk passend ausrüsten wollen, so nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf die Herausforderung!

Fotos: Stefan Klimek